Übersicht

Maxwell Render erweitert Rhinoceros um die Möglichkeit, 3D-Modelle physikalisch einwandfrei darzustellen.

Dabei geht das Bildberechnungs-Programm Maxwell Render der spanischen Firma Next Limit Technologies von einer ganz grundlegenden und nahe liegenden Richtung an das generelle Problem der Bildberechnung von 3D-Modellen heran.

Maxwell Render verzichtet absichtlich auf eine Berechnung mit RGB-Farbwerten, wie es die Konkurrenzprodukte tun. Vielmehr "besinnt" Maxwell Render sich auf das, was Licht eigentlich ist: ein elektromagnetisches Phänomen.

Next Limit
Maxwell Render kann die physikalisch richtigen Farb-Temperaturen in Grad Kelvin einstellen.
Elektromagnetisches Phänomen

Folglich rechnet Maxwell Render mit den physikalischen Wellenlängen des Lichts, den sogenannten Spektralwellen. Punktlichtquellen und Lochkameras gehören hier der Vergangenheit an, Flächenlichtquellen und physikalisch einwandfreie Linsenkameras bestimmen das Bild. Das Resultat sind erstaunlich photorealistische Bilder, wie man anhand einiger Beispielbilder eindrucksvoll betrachten kann.

Maxwell Render ist ein eigenständiges Programm. Die Steuerung kann jedoch direkt über Rhinoceros erfolgen. Die Software besitzt u.a. folgende Eigenschaften:

  • Neuer ebenen- und spektralbasierter Material-Editor
  • Volle 3D-Umgebung, die dem Anwender Objektveränderungen, Kurvenbearbeitungen, Render-Parameter und viele andere für den Arbeitsprozess wichtigen Eigenschaften anbietet
  • MXI Ansichtsfenster und Editor für das interne Maxwell Bildformat HDR
  • Maxwell Render unterstützt das Arbeiten im Netzwerk. Dadurch kann ein Render-Prozess auf mehrere im Netzwerk verfügbaren Ressourcen umgelagert werden, wodurch die Render-Geschwindigkeit stark erhöht wird.
  • Einsatz als Command Line Version ohne (Windows-)Benutzeroberfläche möglich
  • AGS: ein reflektierendes, entspiegeltes "Material", welches das Sonnenlicht durch Fenster scheinen lässt. Physikalisch auftretende Reflektionen bleiben erhalten. Ideal für Architektur und Autodesign
  • Das Maxwell Glare System unterstützt Lichspiegelungen jeglicher Art

Next Limit
Maxwell Render berechnet alle möglichen komplexen Interaktionen zwischen Licht und Objekt.
Hohe Renderqualität

Ein kleines Manko für unter zeitökonomischen Gesichtspunkten arbeitende Designer ist die relativ lange Berechnungszeit, die man jedoch unter dem Aspekt der hohen Qualität des Renderings sehen sollte.

Detailierte technische Informationen sowie eine umfangreiche Galerie zu Maxwell Render erhalten Sie unter www.maxwellrender.com.

Hier finden Sie die aktuelle Dokumentation und Tutorials.

Next Limit
Maxwell auf der Rhinoceros-Oberfläche
Systemvoraussetzungen

Maxwell Render läuft als eigenständiges Programm auf

  • Windows (32 und 64) XP, Windows Vista, Windows Server 2008 oder Windows 7,
  • Linux 64 sowie
  • Mac (32 und 64) OSX 10.6 und höher.
Außerdem: 2 GHz Pentium 4 oder Athlon AMD, mind. 1 GB RAM, 4 GB RAM empfohlen, 400 MB Festplattenspeicher.

Bei technischen Fragen können Sie sich jederzeit an das Maxwell Render Forum wenden.

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